Papagenos Zauberflöte

Ersatz für Ronja Räubertochter | Figurentheaterwoche | für Menschen ab 6 Jahren

Papagenos Zauberflöte

Aufgrund von Krankheit eines Darstellers entfällt Ronja Räubertochter an diesem Tag. Stattdessen wird “Papagenos Zauberflöte” gespielt.

Was? Schickaneder kennt ihr nicht? Macht nichts. Ich mache euch mit ihm bekannt!

Stellt euch einen begabten Schauspieler, Sänger, Spielleiter und Schriftsteller vor, 1751 geboren, der zunächst seine Talente mit reisenden Theatergruppen an die Zuschauer bringt. Das Publikum dieser Wanderbühnen verlangt nach Aufführungen, in denen nicht für den, an Hoftheatern üblichen, Geschmack der Adligen „gekocht“ wird. Possen, Schwänke, volkstümliche Opern sind es, die hier frischen Wind „auf die Bretter, die die Welt bedeuten“, bringen. Besonders beliebt sind Singspiele. Zu deren höchster Vervollkommnung werden Schickaneder und der mit ihm befreundete Komponist Mozart beitragen.

Aber greifen wir nicht vor.

Zunächst wird Emanuel Schickaneder, erst 27 Jahre alt, Direktor der berühmten Moserschen Theatergesellschaft. Mit der ihm eigenen Zielstrebigkeit und den Erfahrungen mit den Wanderbühnen kann er nun Volkstheater auf hohem künstlerischem Niveau durchsetzen. Vom 30. September 1791 an sollte zum Repertoire seines „Theaters auf der Wieden“ in Wien eine besonders gelungene Oper gehören: „Die Zauberflöte“; Text: Emanuel Schickaneder, Musik: Wolfgang Amadeus Mozart.

Wie entsteht so etwas Geniales?

Genau wissen wir es nicht, aber wir haben Phantasie!

Was, wenn der Schickaneder so einen kleinen Kobold mit dem Namen Papageno, in seinem Theater wohnen hat? Was, wenn dieser kleine Nervzwerg sich eine Oper gewünscht hätte, in der er eine „Hauptrolle- Vorwärts“ spielen kann? Was, wenn der Schickaneder ihn mit wunderbaren Zauberglöckchen hätte trösten müssen? Was, wenn Papageno sich gewünscht hätte, seine „kümmerliche Liebe“ durch ein Glück mit einer zauberhaften Papagena zu ersetzen?

Was, wenn?????

„Papagenos Zauberflöte“ ist gewiss etwas für alle kleinen (ab 6 Jahren) und großen Leute, mit viel Humor und Neugier auf Mozart und seine Zeit.



Sonntag, den 2. Februar 2020 um 15.00 Uhr

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