Kooperationen

Wir kooperieren mit verschiedenen Schulen und Kindergärten in Gelsenkirchen. Dabei gibt es verschiedene Modelle der Zusammenarbeit. Kooperationen beinhalten Projekte, Theaterbesuche und eine enge Verbindung zwischen der jeweiligen Einrichtung und dem Consol Theater. Art und Umfang der möglichen Kooperationen hängen auch davon ab, welche Einrichtung Kooperationspartner wird: Kindergärten, Grundschulen, weiterführende Schulen oder Berufsschulen. Außerdem bieten wir ein Schulform übergreifendes Kooperationsprojekt an, die Konferenz der Schulen.

Wollen Sie mit uns kooperieren? Gerne besprechen wir mit Ihnen Ihr individuelles Kooperationspaket.

 

Kindergärten und Kindertagesstätten

Als Kinder- und Jugendtheater haben wir ein großes Interesse daran, mit Kindertageseinrichtungen aus Gelsenkirchen zu kooperieren und uns zu vernetzen. Unser Stückerepertoire richtet sich an Kinder ab 2 Jahren. Dadurch haben Kinder schon in jungem Alter die Möglichkeit, mit Theater in Kontakt zu treten. Eine langfristige Kooperation zwischen der Einrichtung und dem Theater bietet die Möglichkeit kulturelle Bildung im Alltag der Kinder zu verankern. Bestandteile einer Kooperation sind einerseits Vorstellungsbesuche und ein Blick hinter die Kulissen, sowie Vor- und Nachbereitungen und die Möglichkeit selbst Theater zu spielen. Dabei wollen wir uns gemeinsam auf den Weg begeben neue Formen zu entwickeln um eine individuelle Zusammenarbeit aufzubauen.

 

Grundschulen

Grundschulen aus Gelsenkirchen und Umgebung, die an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert sind, haben die Möglichkeit mit dem Consol Theater zu kooperieren. Die Vernetzung von Schule und Theater bietet den Schülerinnen und Schülern den Raum das Theater sowohl als Zuschauer als auch als Darsteller kennen zu lernen und in einen regelmäßigen Kontakt zu treten. Dabei wollen wir uns gemeinsam auf den Weg begeben neue Formen zu entwickeln um eine individuelle Zusammenarbeit aufzubauen. So wird die kulturelle Bildung fest im Alltag der Schule verankert.

 

In vier Gelsenkirchener Grundschulen gibt es inzwischen Kooperationen in Form von Theaterklassen. Seit Herbst 2017 wird im Consol Theater das erfolgreiche Konzept der Theaterklassen mit vier Gelsenkirchener Grundschulen umgesetzt. Die Theaterklasse ist in jeder Schule langfristig auf vier Jahre in einer Klasse angelegt. Die Projektdurchführung soll über das gesamte Schuljahr, pro Woche zwei Schulstunden im Vormittagsbereich, stattfinden. Die jeweilige leitende Theaterpädagogin arbeitet eng zusammen mit einer begleitenden Lehrperson.

 

  

GGS Wiehagenschule

Kinder der 4. Klasse entwickeln mit Margot Müller und einer Lehrerin ein gemeinsames Theaterstück, das im Frühjahr 2019 Premiere in der Turnhalle der Wiehagenschule Premiere feiern wird. (Leitung: Margot Müller)

ABSCHLUSSPRÄSENTATION der Theaterklasse an der Wiehagenschule
am 15. Februar 2019 (geschlossene Veranstaltung)

 

  

GGS Lindenschule Buer

Im dritten Jahr spielen Kinder aus mehreren Klasse gemeinsam Theater. Mayra Capovilla wird in Zusammenarbeit mit einer Lehrerin mit den theaterbegeisterten Grundschüler*innen der Lindenschule ein spannendes Theaterstück erarbeiten, das im Frühling den Mitschüler*innen gezeigt werden kann. (Leitung: Mayra Capovilla)

 

  

GGS Regenbogenschule

Die vom 2. – 4. Schuljahr jahrgangsübergreifend stattfindende Theaterklasse an der Schalker Regenbogenschule begrüßt ab dem neuen Schuljahr wieder neue Teilnehmende. Die bereits erfahrenen Spieler und Spielerinnen übernehmen mehr Verantwortung im Verlaufe des Probenprozesses, so dass die neu hinzukommenden sich ganz in Ruhe einfinden können. Dieses Modell ermöglicht es, ganz unterschiedliche Fähigkeiten ins Spiel zu bringen und für unsere Aufführung zu nutzen. Im Laufe der Zeit erleben die Kinder sich in verschiedenen Rollen und erweitern so nicht nur ihr Theaterverständnis, sondern auch ihre zwischenmenschlichen Kompetenzen. Wo es inhaltlich hingehen wird, stellt sich im Laufe des ersten Halbjahres heraus.
Wir freuen uns über den Rückhalt, den die Theaterklasse an der Schule hat und darauf, ein weiteres gemeinsames Jahr zu gestalten. (Leitung: Melody Reich)

Diese Theaterklassen werden gefördert durch die Anneliese Brost Stiftung

 

  

Sternschule

Neu dazugekommen ist die Theaterklasse an der Sternschule. Seit Februar treffen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1a einmal in der Woche mit der Theaterpädagogin des Consol Theaters. Zusammen lernen sie die Welt des Theaters kennen. Sie erfinden, improvisieren und spielen kleine Szenen. Nun, im zweiten Schuljahr, werden sie sich ersten größeren Spielszenen annähern und zum Frühjahr eine kleine Aufführung für Eltern und Mitschüler erarbeiten. (Leitung: Barbara Grubenbecher)

DAS GROSSE GÄHNEN – Präsentation der Theaterklasse an der Sternschule
am 8. Februar 2019 (geschlossene Veranstaltung)

Punkt 8 beginnt im Zoo ein Schauspiel: Beim Tiger fängt es an, Krokodile, Giraffen und Löwen stimmen ein – bis alle Tiere im Zoo gähnen.
Die Kinder der Theaterklasse der Sternschule verwandeln sich zum Abschluss ihres ersten Theaterklassenjahres in die Tiere des Zoos. Dabei zeigen sie, was sie in diesem ersten Jahr erlebt und gelernt haben. Gähnen ist ansteckend, Lachen auch!

Nach dem Bilderbuch DAS GROSSE GÄHNEN von Monika Spang (Text) und Sonja Bougaeva (Illustration), erschienen im Atlantis Verlag © 2007 Orell Füssli Sicherheitsdruck AG, Zürich. Alle Rechte vorbehalten.

 

Weiterführende Schulen

Unsere Kooperationsschulen sind Schulen aus Gelsenkirchen und Umgebung, die an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert sind. Das Ziel der Kooperation ist es, den Schüler*innen das Theater von beiden Seiten, also als Zuschauer und Darsteller, nahezubringen und das Theater in den gesamten Schulalltag zu integrieren. Alle Schüler besuchen 2 bis 3 mal in ihrem Schulleben ein Theaterstück im Consol Theater. Unsere Theaterpädagoginnen überlegen sich zusammen mit theaterinteressierten Lehrer*innen Projekte, Theater AGs oder andere Formen des Theaterspielens in der Schule. Die Form der Kooperation und die Finanzierung werden je nach Aufwand zusammen mit der Schulleitung verabredet. Wenn Sie meinen, dass so eine Zusammenarbeit das Richtige für Ihre Schule wäre, zögern Sie nicht uns anzusprechen. Wir freuen uns, Ihnen die verschiedenen Kooperationsmodelle vorstellen zu können!

 

Bisherige Kooperationsschulen:

Berufsschulen

Zum Kooperationsprojekt mit dem Berufskolleg finden Sie bald eine Beschreibung vor.

 

Konferenz der Schulen

Was als Konferenz der Schulen anfing, wird nun zu einem offiziell geförderten Projekt im Rahmen der Zukunftsstadt 2030 des agenda 21-Büros de Stadt Gelsenkirchen. Das Projekt will mit Theatermitteln die Übergänge zwischen verschiedenen Schulformen gestalten.

Nach dem erfolgreichen Start im Schuljahr 2017/18, bei dem zwei Tandems aus Theatergruppen von je einer Grundschule und einer weiterführenden Schule gemeinsam eine Theaterinszenierung entwickelten, arbeitet eines der Tandems bestehend aus dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium und der Pfefferackerschule seit dem Schuljahr 2018719 eigentständig weiter und wird auch im Schuljahr 2019/20 eine eigene Inszenierung auf die Bühne bringen. Im vergangengen Jahr wurde das Projekt auf die berufsbildenen Schulen erweiter und Studierende des Berufskollegs Königstraße (Fachbereich Erziehung) erarbeiteten eine eigene Inszenierung für Grundschulkinder. Im kommenden Schuljahr wird das zweite Tandem des ersten Jahres aufgeteilt und mit zwei neuen Parntern verbunden: Die Gesamtschule Erle wird erneut mit einer Grundschule kooperieren, während die Barbaraschule ein neues Tandem mit einem Kindergarten realisiert.

In enger Zusammenarbeit von Theaterpädagog*innen des Consol Theaters und den Lehrkräften der verschiedenen Schulen entsteht so eine gemeinsame künstlerische Inszenierung, die im gleichen Zuge soziale Kompetenzen bei den Schüler*innen fördern kann. Ganz im Sinne der Idee der gestalteten Bildungsübergänge wird so das gemeinsame Lernen mit Impulsen aus der außerschulischen Bildung verwirklicht. Sowohl Schüler*innen als auch Lehrkräfte erhalten die Gelegenheit sich gegenseitig wahrzunehmen, voneinander zu lernen und Freiräume des kreativen Entwockelns miteinander zu erobern.