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NACHHALTIGKEIT AM CONSOL THEATER

(Soziale) Nachhaltigkeit und Theater für ein junges Publikum gehen am Consol Hand in Hand. Bereits ab dem Alter von zwei Jahren können Kinder sich die Welt des Theaters erschließen. So erhalten sie nicht nur Zugang zur Kultur, sondern bauen durch das eigene Theaterspielen ihren Wortschatz und ihre Talente aus. Darüber hinaus behandelt das Theater in seinen Stücken immer wieder Themen der Nachhaltigkeit: sei es in „Die Zeitmaschine“, in „Geld!“ oder in Kooperationsprojekten wie der „Organismendemokratie“ und „Le Cake“.

Für das freie Theater gehört Sparsamkeit seit seiner Gründung zur künstlerischen Produktion und in die Betriebsabläufe. Das umfasst neben den materiellen und finanziellen Ressourcen auch das Personalmanagement. Grundlegend für den nachhaltigen Umgang mit Material und Geld ist die Wiederverwendung von z.B. Bühnenelementen, sowie die Vermeidung von Ausgaben für z.B. Strom durch den Einsatz von energiesparenden LED-Lampen. In den betrieblichen Prozessen achten die Mitarbeitenden darauf möglichst umweltschonende Produkte zu nutzen: Das geht von veganen Optionen bei Veranstaltungen, über Reinigungsmittel bis hin zur Wahl des Druckerpapiers. Zudem engagiert sich das Theater aktiv in der Stadt, steht im engen Kontakt mit (außerschulischen) Bildungsinstitutionen und bevorzugt den Einkauf bei lokalen Geschäften. Auch im Bereich der Mobilität strebt das Theater eine umweltschonende Ausrichtung an. Neben dem E-Auto stehen Mitarbeitenden und Gästen Fahrräder zu Verfügung, Dienstreisen sollen nach Möglichkeit mit dem Zug stattfinden und aktuell wird nach grünen Lösungen für Theatertouren gesucht.

Seit 2019 beschäftigt sich das Consol Theater intensiver mit nachhaltigem Handeln in Betriebs- und Produktionsabläufen und stößt dabei immer wieder auf Herausforderungen. Insbesondere im künstlerischen Schaffensprozess wird am Haus über das Risiko diskutiert, dass Nachhaltigkeitsmaßnahmen diesen (weiter) einschränken. Aus diesem Grund experimentiert das Kinder- Jungendtheater mit !STAGE und mit der Volxbühne an neuen Produktionsmethoden, wie der Herstellung von Farbe aus Pflanzen. Diese können für das umweltschonende Färben von Kostümen und Requisiten eingesetzt werden. Beispielgebend war hier das Projekt Sevengardens.

Wiederverwendung wird groß geschrieben am Haus – aber Bühnenelemente und Kostüme müssen gelagert werden, und der Platz in der Spielstätte ist begrenzt. Hier strebt das Consol Theater langfristig nach einer regionalen Kooperation mit anderen Häusern. Vorbild ist die „Hanseatische Materialverwaltung" und die „Materialverwaltung on Tour“. Ein weiteres langfristiges Ziel, ist das erreichen der Klimaneutralität bis 2030. Dafür soll auf dem Dach des ehemaligen Zechengebäudes Solarenergie erzeugt werden und mit einem Co2-Rechner weitere Einsparungspotentiale identifiziert werden.

Grundlegend steht das Consol Theater, wie viele andere Kulturbetriebe vor dem Dilemma, dass eine nachhaltige Transformation notwendig ist, im Hier und Jetzt aber Zeit und Geld kostest. Deswegen sucht das Theater nach gleichgesinnten Kulturinstitutionen sowie Kooperationspartnern aus anderen Bereichen – gehören Sie selbst dazu oder haben möchten sich anderweitig einbringen? Dann melden sie sich bei Rosanna Frütsche.

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Mehr Infos:

-> www.lecake.eu

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