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(Soziale) Nachhaltigkeit und Theater für ein junges Publikum gehen am Consol Hand in Hand. Bereits ab dem Alter von zwei Jahren können Kinder sich die Welt des Theaters erschließen. So erhalten sie nicht nur Zugang zur Kultur, sondern bauen durch das eigene Theaterspielen ihren Wortschatz und ihre Talente aus. Darüber hinaus behandelt das Theater in seinen Stücken immer wieder Themen der Nachhaltigkeit: sei es in „Die Zeitmaschine“, in „Geld!“ oder in Kooperationsprojekten wie der „Organismendemokratie“ und „Le Cake“.

Für das freie Theater gehört Sparsamkeit seit seiner Gründung zur künstlerischen Produktion und in die Betriebsabläufe. Das umfasst neben den materiellen und finanziellen Ressourcen auch das Personalmanagement. Grundlegend für den nachhaltigen Umgang mit Material und Geld ist die Wiederverwendung von z.B. Bühnenelementen sowie die Vermeidung von Ausgaben für z.B. Strom durch den Einsatz von energiesparenden LED-Lampen. Zudem engagiert sich das Theater aktiv in der Stadt, steht im engen Kontakt mit (außerschulischen) Bildungsinstitutionen. Seit 2022 arbeitet das Consol Theater an einem integrierten Nachhaltigkeitskonzept. Unter anderem beauftragte die Theaterleitung eine umfassende Analyse der Betriebsabläufe, eine Wärmepumpe gestützte Lüftungsanlage wurde installiert und ein Mitglied der Leitung absolvierte erfolgreich die Qualifizierung zum Transformationsmanager des Aktionsnetzwerkes für Nachhaltigkeit. Aktuell setzt sich das Theater für die Installation einer Solaranlage auf seinem Dach und dem Aufbau eines Netzwerkes mit anderen engagierten Akteuren in der Stadt ein. Mit der Förderung „Zero“ der Kulturstiftung des Bundes kann das Consol Theater 2025/2026 seine erste klimaneutrale Theaterproduktion inszenieren.

NACHHALTIGKEIT AM CONSOL THEATER

VON SPUREN, PFADEN UND ZIELEN

Die Kulturstiftung des Bundes wird im Rahmen des Fonds Zero ein zweijähriges Projekt fördern. Unser Projekt geht über ökologische Nachhaltigkeit hinaus. Als Teil der Stadtgesellschaft von Gelsenkirchen möchten wir auch soziale Nachhaltigkeit fest in unserem Handeln verankern. In Zusammenarbeit mit dem progressiven Zentrum Berlin werden wir ein neues Narrativ entwickeln, das die Vielfalt und den Ideenreichtum unserer Stadtgesellschaft hervorhebt und gleichzeitig klimaneutrale Lösungen für die Zukunft präsentiert.

 

Unser begleitender Prozess wird von einem Expertenteam geleitet, das eng mit unseren Mitarbeitern zusammenarbeitet. Workshops und Impulse werden vielschichtige Perspektiven bieten und sicherstellen, dass unser gesamtes Theater von diesem Projekt profitiert.

Das künstlerische Herzstück unseres Vorhabens umfasst zwei Bausteine: Eine intensive Forschung und Workshop-Entwicklung mit Schulen und Familienzentren, um Potenziale der Genügsamkeit und des nachhaltigen Miteinanders aufzudecken; und eine mobile Theaterproduktion für Kinder und ihre Umgebung, die das Thema Genügsamkeit und Stadtgesellschaft auf kreative und interaktive Weise erfahrbar macht.

LECAKE

LeCake ist ein europäisches Kooperationsprojekt für kulturelle Innovation im Rahmen des ökologischen Wandels. Es verbindet acht Partner aus sechs europäischen Ländern: Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Griechenland, Portugal sowie 20 assoziierte Partner aus diesen sechs Ländern. Das Consol Theater ist Teil dieses Kollektivs

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Mehr Infos:

-> www.lecake.eu

GREENSTAGE

EU-weites Programm für nachhaltigkeitsorientierte Handlungsansätze in den Darstellenden Künsten

Im Jahr 2021 startete das NRW KULTURsekretariat das Projekt "Europäische Netzwerke". Gemeinsam mit vier NRW-Partnerstädten und dem Wuppertal Institut wurde ein EU-Projekt zu Kultur und Umweltschutz entwickelt, wobei auch europäische Partnerstädte und -regionen einbezogen wurden.

Das Projekt "Greenstage" zielt darauf ab, den Sektor der Darstellenden Künste in Zusammenarbeit mit den beteiligten Städten zu befähigen, Umweltschutzmaßnahmen schnell und effektiv umzusetzen, insbesondere durch "Circular Stage Design". Dazu werden praktische Instrumente entwickelt, um Theatermitarbeiter:innen Veränderungen im Bereich der Nachhaltigkeit zu erleichtern, sowie eine Zero Waste-Toolbox, die einen praktischen Leitfaden bietet.

Ein besonderes Merkmal ist die Einbindung politischer Entscheidungsträger von Anfang an. Es werden politische Treffen durchgeführt, um Probleme zu identifizieren und politische Empfehlungen zu entwickeln. Das NRW KULTURsekretariat unterstützt das Projekt als assoziierter Partner.

Sechs Institutionen aus Deutschland, Italien, Lettland, Österreich und Slowenien haben eine Partnerschaft für "Greenstage" geschlossen. Weitere assoziierte Partner sind die Städte Ljubljana, Riga, Wien sowie Dortmund, Gelsenkirchen und Wuppertal.

EU HAVE A DREAM

"EU HAVE A DREAM" ist ein innovatives Projekt, das darauf abzielt, die Bürger Europas aktiv in die Gestaltung ihrer Zukunft einzubeziehen und die Selbstwirksamkeit besonders junger Menschen im Dialog mit politischen Akteuren zu erhöhen. Durch eine Vielzahl von interaktiven Veranstaltungen, darunter Theaterdebatten und bürgerschaftliche Workshops, bietet das Projekt einen Raum für offenen Dialog und kreative Lösungsfindung zu aktuellen Themen wie demokratischer Teilhabe, Umweltschutz und Geschlechtergleichstellung.

In Zusammenarbeit mit Experten und Gleichgesinnten aus vielen Teilen Europas haben Bürger die Möglichkeit, die Herausforderungen und Chancen zu erkunden, mit denen Europa konfrontiert ist, und innovative Ansätze für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln.

"EU HAVE A DREAM" bietet eine einzigartige Gelegenheit, sich aktiv an europäischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen und direkten Einfluss zu nehmen. Das Projekt strebt danach, die Demokratie zu stärken und die Vielfalt Europas zu feiern.

 

Vom Consol Theater werden neben dem neuen !STAGE-Jahrgang weitere Jugendliche aus den Kooperationsprojekten mit Schulen an dem europäischen Vernetzungsprojekt teilnehmen.

 

Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Programms "Citizens, Equality, Rights and Values" (CERV) der Europäischen Union

 

 

Partner:

Stranaidea (Turin, Italien)

Prosvasi, (Thessaloniki, Griechenland)

Lisbon Council (Brüssel, Belgien)

Fondazione Fitzcarraldo (Turin, Italien)

PerGlobal (Hamburg, Deutschland)

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